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Wenn wir vom Rausch am nächsten Tag keinen Kater haben und beim Trinken eine beflügelte Zunge im Gespräch mit unseren Liebsten bekommen statt stumpfes, aggressives Lallen, dann habe ich mit meinem Bier den Nagel auf den Kopf getroffen.

Für mich ist, bei dieser Betrachtung klar geworden, das man die gewünschte Rauschqualität aus Bequemlichkeit, nicht einer Fabrik überlassen kann. Genau sowenig wie beim Essen, wenn man sich wirklich nähren will.


Wenn Alkohol dann Göbs Bier.


Bierbraukurse mit Gerald und Surdham... click hier

goeb-beer
Belgium triple 19
dark ale 10
IPA_India Pale Ale 20

Göb 'the authentic' eine Mini Manufaktur von alkoholischen Malzgetränken.

Wir brauen meist Bier, nach dem Reinheitsgebot, versuchen uns aber auch mit Kräutern und anderen natürlichen Zutaten.

Maximal 50 Liter pro Sud und Sorte. Keine Kompromisse bei den Zutaten, frei von erlaubten Zusätzen. Die Hefe bekommt die Zeit die sie für den Job braucht. Denn sie ist es der wir beim brauen dienen. Denn sie kann das was sonst keiner kann. Berauschen.

Es war 2001 als ich auf Bali Indonesien, das erste Mal einen Brauerei Studenten kennen lernte. Da kam mir die Idee: Brot backen und Bierbrauen. So habe ich, egal wo auf der Welt, Arbeit, zu Essen und Freunde. Der kleine schöne Bonus für mich dabei, es wäre vegan und keiner würde sich wundern wieso kein Schnitzel im Bier schwimmt ;)


Brot und Kuchen backen, habe ich schon vor 10 Jahren begonnen und sehr gute Lehrer gehabt. Mit dem Bier musste ich warten bis ich meinen Bier Guru, 2015 kennen lernen durfte. Wir haben den ersten Sud zusammen gebraut und beim Nächsten war ich schon allein. Mit keinem geringeren Anlass, als meine eigene Hochzeit, auf der ich selbst gebrautes Weißbier ausschenken wollte. Es musste klappen und das tat es auch.

Ich habe zum Glück kein Brauereiwesen studiert und auch keine langen Praktika in Brauereien gemacht. Je mehr ich über Bier und seine Herstellung erfahre, die Tricks und die heutige Wissenschaft dahinter, desto glücklicher bin ich darüber nichts gelernt zu haben. Für mich ist Bier Handwerk, Hand anlegen, am Herd stehen mit Thermometer und Maischepaddel - sich wie Mirakulix fühlen beim Rühren des Zaubertranks.


Wir sprechen heute mehr über die Brauarten, die Sorten, die Hopfen, die Hefen, die Geschmacksrichtungen. Wie beim Wein wird das Bier auch heute mehr verkostet als einfach gesoffen. Doch bei Beidem, Wein und Bier, egal wie sehr wir uns dem Geschmack, den Nuancen und den Reflexen der Farben hingeben, ehrlich gesagt  geht es doch jedem um die berauschende Wirkung, die wir mit Fachsimpeleinen kaschieren.

Es muss natürlich schmecken und auch hier inspirierende Aspekte liefern, keine Frage.

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